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24.09.2013 17:48 Alter: 4 yrs
Von: Susanne Jochner

Startschuss für eine großartige Forschungsstruktur

Virtuelles Alpenobservatorium setzt neue Maßstäbe in der Höhenforschung


Umweltminister Dr. Marcel Huber (2. v. li) überreicht den Stellvertretern der Höhenforschungsstationen einen Scheck über 3 Millionen Euro.

Prof. Dr. Michael Leuchner (re) und Dipl.-Ing. Christian Schunk (li) vom Fachgebiet für Ökoklimatologie bei Arbeiten in der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus.

Mit einem Scheck in Höhe von über 3 Millionen Euro für das Virtuelle Alpenobservatorium (VAO) setzte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber ein forschungspolitisches Zeichen. „Es ist notwenig, den Klimawandel mit internationalem Engagement zu begegnen, denn Klimawandel macht nicht vor Landesgrenzen Halt“, betonte Huber.

Das VAO ist ein Zusammenschluss der bayerischen Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) und drei weiteren Höhenforschungsstationen in der Schweiz (Jungfraujoch), Österreich (Sonnlick) und Italien (Bozen). Nachdem im vorigen Jahr die UFS eine Förderung für die Erweiterung der notwendigen Infrastruktur erhielt, unterstützt die Bayerische Staatsregierung nun auch zwölf Forschungsvorhaben des VAO.

Atmosphärische Variabilität und Trends

Das Fachgebiet für Ökoklimatologie bearbeitet innerhalb des Schwerpunktthemas „Atmosphärische Variabilität und Trends“ die Änderungen in jahreszeitlich bedingten Zyklen und Extremen in Atmosphäre und Biosphäre. Prof. Dr. Annette Menzel, Leiterin des Fachgebiets, ist begeistert, dass die künftigen Forschungen von der Analyse der CO2- und H2O-Isotopensignaturen bis hin zur Auswertung von Fernerkundungsdaten reichen.

Beobachten – Verstehen – Prognostizieren

Der höchste Berg Deutschlands bietet beste Voraussetzungen, um in der freien Troposphäre die Interaktionen zwischen Atmosphäre und Biosphäre zu untersuchen. Die informationstechnische Vernetzung der internationalen Partner hat zum Ziel, Daten und Informationen effektiver auszutauschen und das Expertenwissen zusammenzutragen. Denn: Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile.